Ist es wirklich so einfach???



„Ich glaube, also bin ich“, sagen der Jude, Christ und Moslem.

„Ich denke, also bin ich“, sagen der Atheist und die Agnostiker.

Was glauben die Menschen, die nicht der gleichen Religion angehören wie ich? Mit dieser Fragestellung kamen die SchülerInnen der 10. Klasse in den Ethikkurs von Frau Westerhoff.

Wir starteten mit der Recherche zu den 5 Weltreligionen Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus. Weiter ging es mit der Frage: Was ist mit den Menschen, die sagen, sie wissen nicht, ob es einen Gott gibt (Agnostiker), oder den Menschen, die nur glauben, was sich wissenschaftlich beweisen lässt?

Beim Besuch der Mevlana Moschee in Oberzwehren, erklärten der Imam und die Moscheeführerin anschaulich die Grundideen des Islams und wiesen auch auf die offensichtlichen Überschneidungen mit dem Christentum hin.

Ein Besuch einer christlichen Kirche und einer jüdischen Gemeinde sind in Planung und sollen unseren Horizont erweitern.

Nach der Enthauptung des französischen Lehrers, kam die politische Seite des Glaubens ins Spiel. Intensive Diskussionen belebten den Unterricht: Gibt es die wahre/einzige Religion, DIE beste Religion von allen? Gestattet der Glauben die Tötung eines Menschen?

Auf der Suche nach Antworten zeigen sich Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten der Religionen. Wir forschen weiter!!!

Einigkeit besteht aber schon jetzt in der Lerngruppe:  Religion und Politik dürfen nicht vermischt werden! Der Grundsatz - auch „Goldene Regel“ genannt - in allen Glaubensrichtungen besagt:

„Du sollst nicht töten“ und „Was du selbst nicht wünscht, das tue auch nicht anderen Menschen an.“

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