„Dimensionen der Europaschule"

 

Die GAZ ist seit 1992 eine Europaschule des Landes Hessen. Damals wurden fünf Europaschulen vom hessischen Kultusminister unter 38 Bewerbern ausgewählt. Wir erarbeiteten uns ein Schulprofil in fünf so genannten „Dimensionen der Europaschule". Projekte in

 

 

prägen seitdem unser Schulleben bis heute. Stolz sind wir, dass wir 2014 nach einem aufwändigen Überprüfungsverfahren für weitere fünf Jahre als Europaschule zertifiziert worden sind. Heute bestimmen außerdem folgende Schwerpunkte unsere Arbeit:

 

Europäische Dimension und interkulturelles Lernen

  • Fremdsprachenangebot: Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Polnisch
  • Zweisprachiges (bilinguales) Angebot: erweiterter Englisch-Unterricht in Klasse 6, bilingulaer Unterricht in Gesellschaftslehre in Klasse 7 bis 10
  • Sprachzertifikate Englisch, Französisch, Polnisch, Deutsch als Fremdsprache
  • Europäisches Lernen: Europa-Projekttage, Netz europäischer Partnerschulen, gemeinsame Projekte und Schüleraustausch mit Schulen in England, Estland, Frankreich, Polen, Russland und Spanien sowie kulturelle Veranstaltungen und Autorenlesungen, Kunstaussstellungen

 

Qualitätssicherung und Methodenlernen

  • Freies Lernen und Methodenlernen auch als zusätzlicher Unterricht im Lernbüro
  • PC-Führerschein im Jahrgang 5
  • Projektunterricht und Lernen an außerschulischen Lernorten
  • Praktisches Lernen in kleinen Betrieben in der Schule
  • Ökologisches Lernen und Gesundheitsförderung
  • Einüben von eigenverantwortlichem, selbstständigem Lernen
  • Gut vorbereitete Übergänge in Klasse 11 der Gymnasien sowie in Berufsschulen und in den Berufen
  • Professioneles Arbeiten durch eine permanente Vernetzung einzelner Ebenen der Schulgemeinde (Klassen- und Jahrgangsteams, Elternbeirat, Schülervertretung, Steuergruppe)
  • Wissenschaftliche Begleitung und Bewertung unserer Arbeit

 

Als Europaschule haben wir bisher eine Schulkultur erarbeitet, in der „Fremdheit" jeden Tag neu erlebt wird. Die Mitglieder der Schule fassen deise Fremdheit aber nicht als Störung auf, sondern als Herausforderung für ein Bemühen, kultiviert und friedlich miteinander umzugehen. Die Schüler können hier erfahren und erproben, dass ein höfliches, von gegenseitigem Respekt geprägtes Miteinander die Annäherung an das Erwachsenleben und das Bewegen in der Erwachsenenwelt erleichtert. Dies geschieht nicht ohne individuelle Konflikte und nicht ohne Verunsicherungen, wenn Herkunftswelt und mitteleuropäische deutschsprachige Welt aufeinanderstoßen. Diese konflikte werden pädagogisch bearbeitet und sind Anlass zum Lernen.

Als Europaschule legen wir Wert auf internationale Begegnungen. Diese zu bewältigen, ist ein hoher sozialer Anspruch, dem wir unsere Schüler bewusst aussetzen. Ähnliches geschieht an den regelmäßigen Europa-Projekttagen.

English version of this article here, provided by Bili group 16/17 (author: Paul Meier)