Der Jahrgang 6 war zu Gast im Römer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim

„Wie wird eigentlich das Gehirn eines Pharaos bei der Mumifizierung durch die Nase entfernt?“ Diese und viele weitere Fragen, die sich im Gesellschaftslehre-Unterricht ergeben hatten, konnten bei den Führungen im Römer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim gestellt werden. Dorthin hatte sich der Jahrgang 6 der Georg-August-Zinn-Schule aufgemacht, um, passend zum Unterricht, Verknüpfungen mit der Einheit „Ägypten“ herzustellen und dem alten Ägypten weitere Geheimnisse zu entlocken.

Hospitationstag der Serviceagentur Ganztägig Lernen

Zwölf Kolleginnen und Kollegen aus Schulen in ganz Hessen besuchten die GAZ für einen Tag. Sogar aus Darmstadt waren Interessierte angereist, aber auch eine Teilnehmerin aus einer anderen Kasseler Schule konnte begrüßt werden. Frau Schulz-Gade von der Serviceagentur Ganztägig Lernen begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und leitete auch Überlegungen zur Umsetzung an den eigenen Schule zum Abschluss der Veranstaltung an.

Neue Hospitationsrunde an der GAZ

Die Serviceagentur ganztägig lernen bietet auch im zweiten Schuljahr wieder einen Hospitationstag an der Georg-August-Zinn-Schule an. Am 9. Juni sind Interessierte eingeladen, die neue GAZ hautnah zu erleben. Informationen und Hospitationen wechseln sich ab. Interessierte melden sich bitte über die Homepage der Serviceagentur hier an. Link: http://www.hessen.ganztaegig-lernen.de/veranstaltungen/09.06.2016

IB - Café an der GAZ

Wie üblich hatte die Stufenleiterin Anke Scholz zusammen mit den BFZ-Lehrkräften Anne Brenke und Martina Heinrich zum IB-Café vor dem Elternsprechtag am 04.11.2016 geladen. In der zwanglosen Atmosphäre der Mensa der GAZ nahmen vier Eltern die Möglichkeit wahr, über die schulischen Erfolge ihrer Kinder in den Austausch zu treten. Teilweise wurden dabei handfest Pläne für den weiteren beruflichen Lebensweg geschmiedet... und natürlich Kaffee getrunken. (sol)

Ich erzähle dir meine Geschichte

Die IK-Klassen 1, 1a und 3 arbeiten mit ihren Lehrkräften Frau Kayluk, Frau Tabari und Frau Vogel unter Hilfe von Herrn Müller gemeinsam.

Es wurde ein Film produziert über den Weg der Schülerinnen und Schüler nach Deutschland. Weiterhin wurde dokumentiert, was sie besonders finden und was ihre Wünsche sind. Aufgrund eines Textes und Plakaten über die Herkunftsländer wurde jeder Schüler und jede Schülerin vorgestellt - daraus entstand der Film.

IK-Ausflüge

 Um das Gruppengefühl zu stärken und gemeinsame Aktivitäten zu fördern, veranstalten wir an der GAZ regelmäßig Wandertage mit unseren Intensivklassen. Für manche Kinder ist dies der erste Kontakt zu Ausflugsmöglichkeiten in ihrer neuen Heimat. Im letzten Jahr besuchten wir unter anderem das Bowlingcenter, das Kino und das Naturkundemuseum. (vog)

„Hier können wir gut lernen“

Ruhige Unterrichtsformen, mehr Förderung und weniger Hausaufgaben: Die neue GAZ hat sich auf den Weg zur Ganztagsschule gemacht.

Montag, kurz nach drei Uhr nachmittags im Langbau der Georg-August-Zinn-Schule (GAZ): Florian, Kevin und Christina sind mit ihrer zehnköpfigen Lerngruppe des Jahrgangs 5 fleißig am Überarbeiten ihrer Englischaufgaben, die sie sich für diese Woche vorgenommen haben. Hier muss noch ein Mehrzahl-„s“ hin, dort der Satz richtig gestellt, drüben die Rechtschreibung für „student“ verbessert werden. Einen Raum weiter bittet Viktoria ihre Lehrerin um Hilfe: Die ersten drei Rechenschritte hat sie allein geschafft, doch jetzt hakt es beim Teilen.

Fachtag der Modellregionen Inklusive Bildung in Frankfurt

Über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Modellregionen in ganz Hessen nahmen am 15.6. im Saalbau Griesheim am Fachtag der Modellregionen Inklusive Bildung teil. Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz nannte Inklusion ein Pflänzchen, welches anfangs wohl nicht immer auf fruchtbaren Boden gefallen sei, aber welches besonders durch die Modellregionen mittlerweile zum Wachsen gebracht werde.

„Ich bin Ich geblieben und ich glaube, das war wichtig“

Yasemin Cinar ist ein ganz besonderes Mädchen. Die 16jährige Schülerin der Georg-August-Zinn-Schule hat es geschafft, einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Und das bereits in der 9. Klasse, also mit dem qualifizierenden Hauptschulabschluss, in einem männerdominierten Beruf als Industriemechanikerin, bei dem größten Arbeitgeber in der Region, bei Volkswagen.

ÜSB: Yasemin, wie kamst du darauf, dich in der 9. Klasse bei VW für eine Ausbildung zu bewerben?

Yasemin: VW ist eine große Firma mit vielen verschiedenen Berufen, die man dort lernen kann. Das ist sehr vielfältig, vor allem im Bereich Metall. So richtig Gedanken darüber gemacht habe ich mir aber erst, als meine Klassenlehrerin sagte, dass es jetzt langsam Zeit wird, sich zu entscheiden, ob man weiter zur Schule gehen will oder in die Ausbildung. Eigentlich konnte ich mir das mit VW schon früh vorstellen.